Zwei Eiskugeln

Eisportionierer aus Edelstahl: Verschiedene Größen und Modelle

Du magst Eis? Du willst es in formschönen Kugeln servieren? Dann brauchst Du einen Eisportionierer.

Eisportionierer sind Löffel, die extra fürs Entnehmen von Eis und zum Formen der Kugeln gemacht sind. Sie sehen einem normalen Löffel eigentlich noch sehr ähnlich. Nur ist ihre Laffe viel größer, tiefer und vor allem runder.

Verschiedene Modelle

Eisportionierer lassen sich grob in zwei Kategorien unterteilen.

  • Portionierer mit zusätzlicher Technik zum Abstreifen der Eiskugel
  • Eisportionierer ohne eine solche Technologie

Wenn Du mit dem Portionierer eine Eiskugel aufgenommen hast, dann kann es mitunter schwierig werden, sie wieder loszuwerden. Dieses Problem wird von den meisten Löffeln mit einem speziellen Mechanismus gelöst:

Eisportionierer Mechanismus

Im Bild siehst Du auf der linken Seiten einen kleinen Bügel. Damit wird das Eis von der Laffe des Löffels gestreift. Bewegt wird der Bügel, indem Du den Griff des Portionierers zusammendrückst:

Eisportionierer von oben

Für die Drehung verantwortliches Zahnrädchen

Drückst Du den Griff des Löffels zusammen, dann sorgt das kleine Zahnrädchen dafür, dass aus dem Drücken eine Drehbewegung wird. Diese Drehung lässt den Bügel in der Laffe des Portionieres dann das Eis abstreifen.

Es gibt noch andere Mechanismen unter den Eisportionierern. Grundsätzlich gilt aber: Je einfacher, desto besser. Komplizierte Systeme sind schlichtweg anfälliger für Fehler. Immerhin handelt es sich hier um ein Gebrauchsprodukt, das möglichst lange halten soll.

Tipp: Vor dem Kauf darauf zu achten, dass der Löffel einfach zu reinigen ist, kann Dir viel Zeit sparen.

Verschiedene Größen

Beim Auswählen der richtigen Größe ist zu beachten;

Je größer die Eiskugel, desto schwerer das Kratzen.

Mit größerern Eisportionierern*, die entsprechend größere Laffen haben, ist es schwerer, Eis aus einem Block zu lösen. Für den privaten Gebrauch empfielt sich daher eine eher kleine Variante. Das macht die Arbeit damit erheblich leichter. Mit einem kleineren Modell lässt sich das Eis in den Ecken auch einfacher erreichen.

Einheiten

Wirklich einheitlich sind gerade Modelle für den Privathaushalt* nicht. Selbst für die Profi-Produkte gibt es keine genauen Normen. Hersteller geben zumeist einfach die Portionsgröße je Kugel in Millilitern an.

Hin und wider werden die Angaben auch in einer Form gemacht, die es Gastronomen erleichtert, auszurechen, wie viele Kugeln sie mit einem Liter Eis verkaufen können. Etwa 1/100l oder 1/70l steht dann als Größenangabe dabei. Mit dem größeren der beiden lassen sich dann 100 Kugeln aus einem Liter Eis herausholen.

Eisportionierer: Woran erkenne ich gute Qualität?

Der Knackpunkt ist die Stabilität. Speiseeis kann ziemlich widerspenstig sein: Der Stiel vom normalen Löffel verbiegt sich im Eis sehr schnell. Daher muss der Stil absolut stabil sein.

Edelstahl bietet sich bei diesem Problem an. Auf Plastik kann – eine entsprechende Materialstärke vorausgesetzt – ausgewichen werden. Erfahrungsgemäß sind Modelle aus Edelstahl jedoch langlebiger.

Eine gute Verarbeitung erkennst Du unter anderem daran:

  • keine scharfen Kanten am Produkt
  • liegt gut in der Hand
  • lässt sich per Hand kein bisschen verbiegen

Fällt deine Wahl auf eine Variante aus Edelstahl, dann solltest Du auf auf die Kennung 18/10 achten. Sie kennzeichnet Edelstahl, der zu 18% aus Chrom und zu 10% aus Nickel besteht. Die Legierung des Stahls mit Chrom sorgt dabei für die Rostbeständigkeit. Das Hinzufügen von Nickel macht den Edelstahl im Ergebnis resistenter gegen Säuren.

17. Juni 2018

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