Gespickter Braten

Spickmesser: Praktisches Allzweckmesser für Deine Küche!

Ein Spickmesser kann Dir bei vielen Gelegenheiten in der Küche behilflich sein. Aufgrund der handlichen Form und Größe eignet sich dieses Messer für viele Zwischenschritte bei der Zubereitung.

In diesem Beitrag sehen wir uns das Spickmesser mal genauer an. Es ist in relativ vielen privaten Küchen zu finden, auch wenn der spezifische Name vielleicht anderes vermuten lässt.

Woran Du ein Spickmesser erkennst

Die Sache mit der Erkennung und Unterscheidung dieses Messers von anderen, ist gar nicht so einfach; Spickmesser gibt es in recht vielen verschiedenen Ausführungen und Formen. Nichteinmal eine Klinge mit Wellenschliff kann als Spickmesser ausgeschlossen werden.

Tatsächlich gibt es Spickmesser mit und ohne Wellenschliff. Daran kannst Du es also schlecht von anderen Messern unterscheiden. Die besten Anhaltspunkte sind die Form des Klingenblatts und die Größe des Messers insgesamt. An folgenden Merkmalen kannst Du ein Spickmesser am sichersten erkennen:

  • kurze, schmale und relativ gerade Klinge (etwa 10cm)
  • Spitz zulaufendes Klingenblatt
  • zunächst gerade, zur Spitze hin dann leicht geschwungener Klingenrücken
  • Schneide verläuft erst gerade, dann in einem sanften Bogen bis zur Klingenspitze

Hier siehst Du eine Seitenansicht des Spickmessers:

Aufbau eines Spickmessers

Jetzt weißt Du zwar, wie ein solches Messer aussieht, aber was lässt sich damit anstellen?

Verwendung des Spickmessers

Das Spickmesser ist ein echter Allrounder – ein sogenanntes Allzweckmesser. Ursprünglich war es fürs Spicken gedacht.

Das Spicken wird auch Lardieren oder Bigarrieren genannt. Lardieren bezeichnet das Durchziehen von magerem Fleisch mit Speckstreifen. Bigarrieren bezeichnet das Einarbeiten von sonstigen Dingen wie Kräutern, Trüffel, etc. in den Braten (wie im Titelbild zusehen).

Beim Spicken wird das Spickmesser dazu verwendet, kleine Löcher bzw. Kanäle in das Fleisch zu schneiden, wo anschließend die Speckstreifen durchgezogen werden können.

Auch wenn das Messer nach seiner sehr spezifischen Aufgabe benannt wurde, wird es heute kaum noch dazu benutzt. Einerseits ist das Spicken selten geworden, andererseits ist dieses Flinke Schneidinstrument bei vielen Gelegenheiten praktisch.

Heutzutage wird es zum Beispiel zum Schälen und Kleinschneiden von Gemüse oder Obst zur Hand genommen. Auch das fachgerechte Zerteilen von Kräutern und kleinen Fleischstückchen gehören nunmehr zu den Aufgaben, bei denen gerne das Spickmesser zur Hand genommen wird.

Vorteile

Der prägnanteste Vorteil des Messers besteht in der kompakten Größe. Ich verwende es wie eine Art kleines Kochmesser, das als Allzweckmesser gute Dienste leistet; An den Stellen, an denen mir das Kochmesser zu sperrig erscheint.

Pflege

Wie alle hochwertigen Küchenmesser, gehört auch dieses nicht in die Spülmaschine. Feine und scharfe Schneiden leiden unter hohen Temperaturen und übermäßigem Einsatz von Spülmitteln. Gerade Modelle mit einem Griff aus Holz leiden ebenfalls unter der anhaltenden Feuchtigkeit in der Spülmaschine.

Hier ist eine kleine Checkliste zum Reinigen und Pflegen schöner Küchenmesser:

  • direkt nach Benutzung abspülen
  • mit klarem, lauwarmem Wasser spülen
  • am besten kein und ansonsten sparsam nur dosiertes Spülmittel verwenden
  • nach dem Spülen schnell und vollständig abtrocknen
  • bei Modellen mit Holzgriff darauf achten, dass auch dieser vollständig getrocknet ist, bevor das Messer verstaut wird
  • Schneide des Messers mit ein bis zwei Tropfen Klingenöl behandeln

Der letzte Punkt mit dem Klingenöl ist besonders bei Schneidwerkzeugen zu empfehlen, die nicht aus Edelstahl oder Keramik bestehen und deshalb rosten könnten. Dazu gehören Messer aus Carbonstahl und Damast.

Auch die beliebten japanischen Hocho Messer sind in der Regel aus rostenden Stählen gefertigt und bedürfen daher besonderer Pflege.

10. September 2018

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