Gedeckter Tisch

Bestecksets im Vergleich: So erkennst Du Qualität!

Auf dieser Seite findest Du die in meinen Augen besten Bestecksets, die es momentan zu kaufen gibt. Damit Du eine noch bessere Kaufentscheidung treffen kannst, erkläre ich Dir hier auch, worauf es bei gutem Besteck ankommt, welche Materialien sich wofür eignen und vieles mehr.

Die besten Bestecksets

Hier kommt meine Liste der besten Bestecksets. Die Rangfolge habe ich meiner bescheidenen Meinung nach gewählt und hoffe, damit möglichst nahe an einer objektiven Lösung zu liegen.

Besteckset „Alteo“ von WMF

Der klare Gewinner ist meiner Meinung nach das Besteckset namens „Alteo“ von WMF. Es bietet ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und kann dabei mit folgenden Aspekten punkten:

  • Haltbarkeit
  • Einfache Reinigung und Pflege
  • Design
  • Preis

Falls Du Ausschau nach nobleren Bestecksets hältst; Keine Bange, davon befinden sich ebenfalls welche in dieser Auflistung. Nur wollte ich unbedingt das Besteckset an die Spitze der Liste stelle, das – wie ich vermute – den Großteil der Besucher anspricht. Und da Bestecke Gebrauchsgegenstände sind, werden die meisten dafür auch nicht so viel Geld ausgeben wollen.

Für einen vernünftigen Preis erhältst Du hier ein sehr robustes Besteck, das sich problemlos in der Spülmaschine spülen lässt. Es ist dem Alltag absolut gewachsen und kann auch mal herunterfallen, ohne nennenswerten Schaden zu nehmen.

Die geradlinige Form und solide Haptik finde ich äußerst ansprechend. Die Oberfläche ist nicht glänzend, sonder matt; Polieren des Bestecks ist bei diesem Modell also kaum notwendig.

In meinen Augen ist das „Alteo“-Besteckset ein wirklich gelungenes Besteckset.

Besteckset „Boston“ von WMF

Die Besteckstücke dieses Sets sind anders als beim „Alteo“-Besteckset nicht matt, sondern glänzend. Unter den glänzenden Sets ist „Boston“ wie ich finde eines der elegantesten; Keine überflüssigen Schnörkel, Gravuren, Ornamente, etc.

Aufgrund der minimalistischen Form dürfte dieses Set zu beinahe jedem gedeckten Geschirr passen.

„Bosten“ besteht aus 18/10 Edelstahl. Die Zahlen geben dabei Aufschluss über die Legierung des Stahls. Die 18 kennzeichnet den Chromanteil von 18%. Die 10 steht für die 10% Nickel im Edelstahl. Chrom macht Edelstähle rostbeständiger, Nickel wiederum säurebeständiger. Mehr dazu, wie Edelstähle zusammengesetzt sind und worin die jeweiligen Vor- und Nachteile der Legierungen bestehen, kannst Du in meinem Artikel über Edelstahl nachlesen.

Besteckset „mono-a“

Um gleich die dringlichste Frage zu beantworten, die mich überkam, als ich den Namen „mono-a“ zum ersten Mal las: Nein, es gibt (noch) kein Besteckset namens „mono-b“, wohl aber „mono-e“ und noch einige andere.

Das Design von „mono-a“ wurde bereits 1958 von Professor Peter Raacke erdacht (Quelle). Es hält sich bis heute und ist vermutlich eines der beliebtesten Sets. Dem Erfinder Raacke wurde 1999 sogar die Ehre zuteil, auf einer Briefmarke der Bundespost zu erscheinen, die Teil einer Briefmarkenreihe war, die sich Design in Deutschland nannte.

Bei dem „mono-a“ Besteck handelt es in meinen Augen um ein echtes Stückchen Kunstgeschichte.

Auch das „mono-a“ Besteckset wird aus Edelstahl 18/10 gefertigt. Dieses Material hat sich in den Küchen vollkommen zu Recht durchgesetzt; Es ist langlebig, pflegeleicht und schön anzusehen.


Dort oben habe ich Dir meine persönlichen Favoriten vorgestellt. Vielleicht war da schon das richtige für Dich dabei, aber möglicherweise möchtest Du die Welt der Besteck lieber noch etwas weiter erkunden.

Damit Dir das Finden des besten Bestecksets leichter fällt und Du eine gute Kaufentscheidung treffen kannst, gebe ich Dir noch ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg!


Welche Größe sollte das Set haben?

Neben angebotenen Sets steht meist eine Angabe dazu, wie viele Teile enthalten sind, bzw. für wie viele Personen sie gedacht sind.

Das typische 24-teilige Besteckset ist für bis zu sechs Personen geeignet.

Ein solches 24-teilige Set enthält üblicherweise folgende Besteckstücke:

  • 6x Tafelgabel
  • 6x Tafelmesser
  • 6x große Löffel
  • 6x Kaffee- bzw. Teelöffel

Bei einem 30-teiligen Set sind in der Regel noch einmal sechs Kuchengabeln dabei.

Eigentlich ist es im Vorfeld recht einfach zu bestimmen, wie viele Besteckstücke gebraucht werden. Sind sechs Personen im Haushalt, dann genügt ein Set für sechs. Aber es könnte ja doch mal ein Gast zu Besuch kommen, oder sogar zwei. Bei der Auswahl der Größe des Sets sind also doch ein paar Dinge zu bedenken:

  • Ist es bei Dir üblich, mit allen Familienmitgliedern oder Mitbewohnern gemeinsam zu essen?
  • Kommen oft oder zahlreiche Gäste zum Essen?
  • Gibt es eine Spülmaschine im Haus, die Besteck schnell wieder sauber zur Verfügung stellt?

Falls Du Dir nicht sicher bist, wie viele Besteckstücke gebraucht werden, dann achte beim Kauf darauf, dass dieses Set auch in kleineren Stückzahlen nachgekauft werden kann. Du kannst bei einem solchen Set beruhigt mit einer kleinen Menge starten und es im Nachhinein erweitern.

Optik: Das Design muss passen

Welches Besteckset Dir optisch am besten gefällt, das hast Du vermutlich mit dem ersten Blick raus. Aber passt es auch zum Rest? Bei dieser Entscheidung kann ich Dir nur schlecht pauschal helfen. Aber einen Ratschlag habe ich doch:

Je unauffälliger das Design, desto sicherer wird es sich gut einfügen.

Aufwendige Verzierungen sind im Alltag meist nicht von Vorteil. Bei Festlichkeiten sieht das anders aus, aber selbst dann wird sich kaum jemand über ein schlichtes, edles Besteck beschweren. Im Gegenteil: Den Trend zum Minimalismus finde ich beim Essbesteck angebracht. Immerhin handelt es sich in erster Linie um funktionale Werkzeuge, die erst in zweiter Linie optisch Eindruck machen sollen.

Welches Material eignet sich am besten?

Jetzt kommen wir endlich zum Eingemachten: Woraus besteht das Besteck eigentlich genau? Welche Materialien eigenen sich am besten? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus unterschiedlichen Materialien?

Sehen wir uns zuerst den beliebtesten Stoff an, aus dem Bestecke hergestellt werden:

Bestecksets aus Edelstahl

Die allermeisten Bestecke bestehen aus Edelstrahl. Dieser Stoff hat sich schlichtweg bewährt und bietet zahlreiche Vorteile und kaum Nachteile:

Edelstahl ist rostbeständig. Das klingt ganz normal für Bestecke, tatsächlich sind aber längst nicht alle gegen Rost gefeit: Verantwortlich für die Rostbeständigkeit ist die Legierung von Chrom mit dem Stahl. Nichtrostender, sogenannter rostfreier Stahl muss einen Chromanteil von mindestens 10,5% aufweisen.

Löffel aus Edelstahl

Neben Chrom ist mit den meisten Edelstählen auch Nickel legiert. Während Chrom vor Rost schützt, macht Nickel den Stahl säurebeständiger. Aber warum ist das eigentlich notwendig? Du handhabst mit dem Besteck schließlich keine ätzenden Chemikalien, oder?

Nein, aber viele Nahrungsmittel enthalten Säuren, die den Stahl angreifen können. Zitrusfrüchte, Gurken, Äpfel – all diese Lebensmittel enthalten Stoffe, die den Stahl angreifen können. Damit Messer, Gabel und Löffel also keinen Schaden nehmen, bestehen sie zum Teil auch aus Nickel.

Besteck aus Silber

Tafelsilber ist in vielen Haushalten ein über Generationen gehüteter Schatz. Und das zu Recht: Der Silberpreis hat sich seit Anfang des Millenniums gut und gerne verdreifacht. Aber der Wert eines Silberbestecks ist auch von der Verarbeitung und etwaigen, schmuckvollen Veredelungen abhängig. Der emotionale Wert ist dagegen nur schwer in Zahlen zu bemessen.

Silberbestecke auf einem Tischtuch

Silberbesteck ist in aller Regel um einiges wertvoller, als solches aus Edelstahl. Dennoch ist es weniger alltagstauglich. Reines Silber ist zum Beispiel sehr weich. Deshalb wird es mit weiteren Metallen legiert, um einen härteren Stoff zu erhalten. Es gibt relativ viele Mischungsverhältnisse, hier sind die häufigsten kurz erklärt:

Feinsilber

Hierbei handelt es sich um beinahe reines Silber. Es ist sehr weich und eignet sich kaum für die Besteckherstellung.

Silber 925: Sterlingsilber

Den Begriff Sterlingsilber hast Du bestimmt schonmal gehört. Sterlingsilber besteht zu 92,5% aus Silber.

Die dreistelligen Ziffern, die Teil der Bezeichnung des Silbers sind, kannst Du üblicherweise direkt in einen prozentualen Anteil umrechnen.

Die übrigen 7,5% werden häufig mit Kupfer aufgefüllt. Dadurch wird die Legierung etwas härter und damit alltagstauglicher.

Neusilber

Es steht zwar im Namen, aber Neusilber ist kein Silber. Vielmehr handelt es sich um eine Mischung aus Kupfer, Nickel und Zink. Zwar ist diese Legierung härter und rostbeständiger, aber eben kein Silber.


Jetzt kennst Du die unterschiedlichen Silberlegierungen. Beinahe genauso wichtig wäre es doch zu wissen, wie Du Dein Tafelsilber einfach reinigen kannst. Denn Silber läuft an. Dabei oxidiert die oberste Schicht des Metalls und verfärbt sich dunkel. Das hast Du bestimmt schonmal gesehen. Silberschmuck läuft genauso an. Was Du dagegen tun kannst, erfährst Du unten auf der Seite im Abschnitt über die richtige Pflege und Reinigung.

Besteckset aus Horn

Horn ist im Vergleich zum Metall vergleichsweise empfindlich. Daher ist besonders bei der Reinigung etwas Vorsicht angebracht. Mit diesen Tipps sorgst Du dafür, dass dein Besteck aus Horn länger halten kann:

  • Lasse das Besteck nie lange nass herumliegen.
  • Hornbesteck gehört nicht in die Spülmaschine.
  • Wasche es mit lauwarmem Wasser ab.
  • Verwende kein oder nur wenig Spülmittel.

Der wichtigste Tipp besteht schlichtweg darin, das Hornbesteck vor anhaltender Feuchtigkeit zu bewahren. Trockne es daher nach dem Abwaschen direkt ab.

Nickelfreies Besteck

Edelstahl – der Stoff aus dem die meisten Bestecksets bestehen – enthält oft Nickel. Doch es gibt auch Lösungen ohne Nickel.

Nickel ist mit dem Stahl legiert, damit dieser resistenter gegenüber Säuren wird. Diese Säuren sind zum Beispiel in Zitrusfrüchten, Äpfeln und anderen Lebensmitteln enthalten. Sie können den Stahl angreifen. Stahl ohne Nickel ist weniger beständig was Säuren angeht. Daher wird nickelfreier Stahl mit einem andern Metall legiert, der einen ähnlichen Effekt hat: Mangan.

Mangan gewährleistet zwar nicht den gleichen Grad an Säureresistenz, aber durchaus mehr, als würde man kein Mangan einsetzen. Der Nachteil am Mangan und der Grund, aus dem ansonsten Nickel eingesetzt wird, ist folgender: Mangan macht den Stahl etwas anfälliger für Rost. Daher muss bei der Legierung mit Mangan auf das richtige Verhältnis geachtet werden; Mehr Säureresistenz bedeutet dann eine größere Gefahr von Rost.

So erkennst Du gutes Besteck!

Damit Dein nächstes auch wirklich das beste Besteckset für Dich ist, gucken wir uns mal an, worauf es bei gutem Besteck eigentlich ankommt. Dabei klären wir diese Fragen:

  1. Welches Material ist das beste?
  2. Wie ist gute Verarbeitung zu erkennen?

Legen wir zuerst mit dem Material los:

Das Bestes Material für Besteck

Wenn Du auf der Suche nach einem möglichst haltbaren und funktionalen Besteckset bist, dann kann ich Dir Edelstahl ans Herz legen. Präziser den Chrom-Nickel-Stahl. Er besteht üblicherweise aus 18% Chrom und 10% Nickel. Die entsprechende Kennung dieses Materials lautet 18/10. Achte vor der Kauf mal auf diese Ziffernfolge. Bei Bestecksets wird damit gerne geworben.

Der Chrom-Nickel-Stahl hat viele gewünschte Eigenschaften, die beim Arbeiten in der Küche und auf dem Esstisch erforderlich sind. Er ist rostbeständig, relativ säureresistent und pflegeleicht. Wie genau Du Edelstahl und andere Bestecke reinigen und pflegen kannst, das erfährst Du ein Stückchen weiter unten, im Abschnitt über Pflege und Reinigung.

In meinen Augen ist der 18/10-Stahl einfach das beste Material, denn Bestecke für den Alltag müssen bequem zu benutzen sein, einen Waschgang in der Spülmaschine überleben und nach Möglichkeit immer gut aussehen – ohne, dass Du viel dafür tun musst. Silber ist da anfälliger; Es läuft an, muss dann poliert werden und kann bzw. sollte nicht in den Geschirrspüler gegeben werden. Am praktischsten ist meiner Meinung nach also der Chrom-Nickel-Stahl.

Die Verarbeitung – Gutes Besteck erkennen

Hast Du ein bestimmtes Set im Auge, dann kannst Du es ruhig näher betrachten und noch besser; auch mal anfassen. Mit den Augen und Händen lässt sich relativ schnell ersehen und ertasten, wie gut das Set verarbeitet ist.

Nicht bloß das Material ist entscheidend; Nein, die Art und Weise der Verarbeitung ist ebenfalls sehr wichtig. Also sehen wir uns die einzelnen Stücke genauer an:

Löffel

Die Löffel eines Bestecksets sollten – wie die übrigen Besteckstücke auch – stabil sein. Zwar wird mit dem Löffel selten gewaltsam gearbeitet, doch hin und wieder können auf seinen Stil größere Kräfte wirken, als man vermuten könnte. Deshalb ist ein robuster Stil mit entsprechender Materialstärke gefordert.

Die Laffe sollte makellos ausgeformt und nicht zu tief, aber auch nicht zu flach sein. Die Rundung muss absolut symmetrisch gearbeitet worden sein. Scharfe Kanten sind ein klares K.O.-Kriterium.

Das Messer

Auch beim Messer darf gerne ein stabiler Griff vorhanden sein. Die Dicke vom Material am Griff sollte drei Millimetern keinesfalls unterschreiten. Auch die Klinge sollte nicht zu dünn sein. Wenn Du die Klinge schon mit den Fingern verbiegen kannst (beim Testen bitte mit der gebührenden Vorsicht vorgehen), dann handelt es sich um ein minderwertiges Tafelmesser.

Neben der Stabilität ist der Schliff der Klinge ein praktisches Indiz für Qualität: Tafelmesser verfügen über einen Wellenschliff. Dieser ist ein wenig schwerer zu erreichen, als ein glatter Schliff der Schneide. Betrachtest Du den Wellenschliff ganz genau und es fallen Dir Unebenheiten oder fehlende Symmetrie auf, dann hast Du ein kaum geeignetes Messer in der Hand.

Die Gabel

An der Gabel lässt sich Qualität besonders einfach ablesen: Die Zinken müssen zu zuallererst absolut symmetrisch sein. Darüber hinaus weisen Zinken von weniger wertvollen Sets relativ scharfe Kanten auf. Hochwertigere Gabeln haben Zinken, die extra geschliffen wurden, um ein angenehmeres Gefühl auf der Zunge und den Lippen zu erreichen. Kanten von Zinken, die nicht rund geschliffen wurden können sich unangenehm anfühlen.

Die richtige Pflege von Deinen Bestecksets

Damit Du genau weißt, worauf Du Dich einlässt, sehen wir uns an, wie aufwendig die Reinigung verschiedener Bestecke ist.

Wie das Set gereinigt werden kann, hängt vornehmlich vom Material ab, aus dem das Besteck hergestellt wurde. Weil Edelstahlbesteck das gängigste ist, fangen wir dort an:

Edelstahlbesteck reinigen

Dieser Werkstoff ist im Grunde sehr pflegeleicht. Er übersteht lange Programme im Geschirrspüler, überlebt auch den Kontakt mit Säuren, die sich in Lebensmittel befinden und ist dazu noch ziemlich stabil.

Damit Dein Edelstahlbesteck glänzt, gibt es nur ein paar kleine Tipps, die Dir dabei helfen, das Besteck schön sauber aus der Spülmaschine zu bekommen:

  • Trockne das Besteck nach dem Spülgang direkt ab.
  • Verwende die vom Hersteller empfohlene Menge Spülmittel.
  • Prüfe, ob noch genügend Salz in der Maschine ist.
  • Verwende separaten Klarspüler oder Spültabs, in denen dieser integriert ist (aber nicht beides zusammen).
  • Stelle die Maschine auf den Härtegrad des Wassers ein.

Falls Du bei einigen dieser Punkte nicht genau weißt, wie Du sie umsetzen kannst, dann lohnt es sich, in der Bedienungsanleitung der Maschine nachzuschlagen. Falls Du dieses Heftchen – genau wie ich – gleich mit dem Lieferkarton zusammen weggeworfen hast, dann gibt es noch einen Weg: Die allermeisten Herstellen bieten die Anleitung auf ihrer Website an. Suche mit Google einfach nach der Bezeichnung deines Geschirrspülers. Dann solltest Du schnell fündig werden.

Spülwasser

Besonders die Angaben dazu, wie sich die Maschine auf einen gewissen Härtegrad des Wassers einstellen lässt, kann sehr helfen. Denn Die Maschine dosiert das Salz und den separaten Klarspüler entsprechend der Wasserhärte.

Mit der Spülmaschine lässt sich Edelstahlbesteck im in aller Regel problemlos reinigen. Mit Bestecken aus Edelstahl kannst Du demnach eine Menge Zeit bei der Reinigung sparen.

Besteckset aus Edelstahl polieren

Zum Polieren bieten sich Mikrofasertücher an. Diese leisten etwas bessere Arbeit als herkömmliche Handtücher aus Baumwolle.

Tafelsilber reinigen

Im direkten Vergleich mit Edelstahl ist Silber deutlich pflegeintensiver. Silber läuft an, muss dann poliert werden und ist auch sonst nicht sehr einfach zu säubern:

  • Silber gehört nicht in die Spülmaschine.
  • Silber sollte schnell nach der Benutzung gereinigt werden.
  • Nach der Reinigung ist es ratsam, das Silber schnell abzutrocknen.

Angelaufenes Silber wieder glänzen zu lassen, ist keine ganz einfache Aufgabe:

Angelaufenes Silberbesteck putzen

Ist das Silber nicht so stark angelaufen, reicht es meist, es ein bisschen zu polieren. Verwende dazu ein einfaches Baumwolltuch und reibe das Silber solange, bis es wieder glänzt.

Bei Silberbestecken lieber kein Mikrofasertuch zum Polieren verwenden; Die harten Fasern können das weiche Silber zerkratzen.

Das funktioniert eigentlich immer, kann bei stark angelaufenen Stücken aber schnell mühselig werden. Da gibt es zum Glück einen leichteren Weg:

  • Lege eine Schüssel mit Alufolie aus.
  • Gib warmes (aber kein ganz heißes) Wasser hinzu.
  • Streue etwas Natronpulver hinein und rühre das Wasser um, bis sich das Pulver aufgelöst hat.
  • Lege die Besteckstücke hinein; Sie müssen vollständig unter Wasser sein und die Alufolie berühren.

Bei diesem kleinen Chemieexperiment löst sich der unerwünschte Belag vom Besteck. Anschließen kannst Du die Stücke abtrocknen und hast wieder ein glänzendes Set Tafelsilber.

Falls Du Silberbesteck längere Zeit nicht benutzt, dann schlage die Besteckstücke einzeln in Servietten ein. Diese Maßnahme verzögert das Anlaufen, da das Silber mit weniger Sauerstoff in Kontakt kommt. Grundsätzlich lässt sich das Anlaufen nicht vollständig verhindern, aber durch die richtige Lagerung verzögern.

Bestecke aus Horn oder Holz säubern

Es gibt Besteckstücke, die vollständig aus Horn bestehen. Das sind zumeist Löffel. Aus Holz ist meist nur der Griff gemacht, es sei denn es handelt sich um Einwegbesteck.

Sowohl Holz als auch Horn leiden unter anhaltender Feuchtigkeit. Das hat Auswirkungen darauf, wie es am besten gesäubert und aufbewahrt werden kann. In der Spülmaschine zum Beispiel, leiden beide Materialien. Die hohe Temperatur und die scharfen Spülmittel können Horn und Holz beschädigen. Aus diesem Grund solltest Du beides lieber unter fließendem, lauwarmem Wasser putzen. Verwende nur so viel Spülmittel, wie unbedingt erforderlich.

Noch wichtiger ist es, Bestecke aus Holz oder Horn schnell und vollständig abzutrocknen. Lege sie auf keinen Fall noch nass in die Besteckschublade.

Besteckset richtig aufbewahren

Bei der Aufbewahrung von Besteck hat sich ein Objekt durchgesetzt: Der Besteckkasten. Besteckkästen sind zumeist aus Holz oder Plastik und liegen als Einsatz in einer Küchenschublade. Für Gabeln, Messer und Löffel aus Edelstahl ist ein Besteckkasten absolut zu empfehlen.

Sensiblere Bestecksets aus Silber können aber leichter zerkratzt werden. Für edles Tafelsilber und besonders wertvolle Bestecksets ist ein Besteckkasten eher nicht geeignet.

Besteckkoffer von innen

Silberbestecke, die zum Beispiel aus 925er Silber bestehen, sind so wertvoll, dass sie oft mit einem entsprechenden Koffer geliefert werden. Ein Besteckkoffer ist häufig mit Samt ausgeschlagen oder auf eine andere Weise gut gepolstert.

Preisspanne für gutes Besteck

Eine der interessantesten Fragen ist:

Was kostet gute Qualität?

Ein vernünftiges Besteckset für sechs Personen kostet rund 80-150€. Ein haltbares Set vom namhaften Hersteller Deiner Wahl, ist in meinen Augen eine bessere Wahl, als einen Lückenbüßer für unter 50€.

Besteck benutzten wir so ziemliche jeden Tag. Gerade bei solchen Produkten plädiere ich dafür, lieber ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen. Du kannst Dich schließlich täglich beim Essen über ein schlechteres Set ärgern, oder jeden Tag über ein qualitatives freuen.

Bestecke für das Set nachkaufen

Vielleicht wächst die Zahl der Mitbewohner/-innen oder Familienmitglieder ja mal an: Dann ist mehr Besteck vonnöten. Auch können über die Jahre einzelne Stücke verloren gehen; Etwa bei einem Umzug.

Besteck eines bestimmten Sets einzeln nachkaufen zu können, ist eine gute Sache. Ob diese Möglichkeit existiert, solltest Du vor dem Kauf unbedingt klären. Hersteller bieten nur selten eine sogenannte Nachkaufgarantie an.

Ob Du ein Besteckset nachkaufen kannst – und vor allem; Wie lange Du es nachkaufen kannst, hängt hauptsächlich von diesen Faktoren ab:

  1. Größe des herstellenden Unternehmens
  2. Beliebtheit des Sets

Bei größeren Unternehmen, die schon lange am Markt sind, ist es ein Stück weit wahrscheinlicher, dass sie noch lange fortbestehen werden. Und das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Du später noch von diesem Unternehmen kaufen kannst. Außerdem haben größere Firmen mehr Kapazitäten, die sie für das nachträgliche Produzieren, bzw. das Lagern von zum Nachkauf bestimmten Besteckstücken freihalten können.

Neben dem direkten Bezug vom Hersteller, bleibt Dir die Möglichkeit, die gewünschten Besteckstücke gebraucht zu kaufen. Beim Nachkaufen ist das eine solide Option; Dein Besteck ist auch nicht mehr nagelneu; Dann passt bereits gebrauchtes Besteck besser in Dein Set.

Nur wo findest Du Stücke von genau diesem einen Set zum Nachkaufen? Mein bester Tipp hierfür ist eBay-Kleinanzeigen. Je beliebter und verbreiteter das Set, desto einfacher lässt es sich dort finden. Falls Du noch weiter Tipps über das Nachkaufen lesen möchtest; die findest Du in diesem Beitrag übers Nachkaufen von Besteck.

26. Juli 2018

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